Kaffeebohnen in der Hochzeitstorte verstecken

Die eigene Hochzeit ist der schönste Tag im Leben. Alleine die vielen Feierlichkeiten und die besonderen Momente hinterlassen bei dem Ehepaar, aber auch bei den Gästen, einen bleibenden Eindruck.

Die Planung, das Beisammensein und die Auswahl der Dekorationen und Kleider bei einer Hochzeit sorgen für einen wunderschönen Moment im Leben. Besonders die Auswahl der Trauringe zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht. Oftmals beginnt die Planung schon einige Monate im Vorfeld, so dass selbst die Gäste mit einbezogen werden. Durch bestimmte Aktionen, die bei jeder Hochzeit üblich sind, ist es möglich, den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu gestalten. In manchen Regionen gibt es die Tradition, Kaffeebohnen in der Hochzeitstorte zu verstecken. Diese Traditionen halten bis heute an. Schließlich steht die Torte im Mittelpunkt eines jeden Hochzeitsbuffets.

Bei dieser Tradition werden eine geröstete und eine ungeröstete Kaffeebohne direkt in der Hochzeitstorte versteckt. Das erste Tortenstück gehört immer dem Brautpaar. In den restlichen Stücken sind irgendwo die zwei Kaffeebohnen versteckt. Derjenige Gast, der das Stück mit der gerösteten Bohne erwischt, wird sich als nächster verloben. Der Finder der ungerösteten Bohne wird dagegen kein Glück in der Liebe haben.

Das erste Stück der Hochzeitstorte ist vor allem aus dem Grund sehr wichtig, da durch dieses der Kindersegen erkennbar sein soll. Der eigentliche Brauch wird erst auf der Hochzeitsfeier deutlich. Wichtig ist nur, dass die Regeln bzw. die Reihenfolge der Tortenstücke eingehalten wird, damit der Brauch sein Versprechen hält. Dieser alte Brauch soll bis ins alte Rom zurückzuführen sein und hat sich vielerorts bis heute erhalten.