Hochzeitsfotos… Ein wertvolles Stück Erinnerung
Die Hochzeit gerät niemals in Vergessenheit. Selbst nach mehreren Jahrzehnten denken die Ehepartner gerne an den Tag der Eheschließung zurück. Umso schöner, wenn glanzvolle Fotografien an die damalige Hochzeitsfeier erinnern. Hochzeitsfotos haben nicht nur für die Ehepartner selbst einen hohen Wert, sondern auch für die Nachkommen. Man denke nur einmal 50 Jahre voraus, wenn die goldene Hochzeit ansteht und die Enkelkinder, die mittlerweile selber schon verheiratet sind, etwas über die damalige Hochzeit erfahren möchten. Wäre es nicht schön, den Nachkommen tolle Hochzeitsfotos präsentieren zu können?
Doch wer soll die hübschen Fotos anfertigen? Wird ein professioneller Fotograf benötigt oder kann ein Hochzeitsgast die Bilder erstellen? Sollte sich im Verwandten- bzw. Freundeskreis ein wirklich guter Hobby-Fotograf befinden, der zudem mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera ausgestattet ist, wäre dies sicherlich eine Option. Anderenfalls aber sollte man lieber einen Profi engagieren. Die qualitativen Unterschiede zwischen Amateur- und Profi Fotografien sind so gravierend, dass ein guter Fotograf jeden Euro wert ist.
Ein solch guter Fotograf muss aber erst einmal gefunden werden. Gibt es vielleicht Verwandte oder Bekannte, die kürzlich geheiratet haben und einen Fotografen empfehlen können? Wenn nicht, muss man eben selber einen Vergleich machen. Mindestens drei erfahrene Fotografen sollten herausgesucht und nach Probebildern gefragt werden. Erste Unterschiede des Fotografierstils werden dabei sicherlich erkennbar.
Zudem muss die Kostenfrage geklärt sein. Manche Fotografen berechnen einen Stundensatz, andere wiederum eine Tagespauschale. Daher muss gut durchkalkuliert sein, welche Variante kostengünstiger kommt.
Ebenso wichtig wie ein guter Fotograf ist eine ausreichende Planung. Das werdende Hochzeitspaar sollte dem Fotografen mitteilen, welche Bilder erwünscht sind. Fotografien während der Trauung dürften eine Selbstverständlichkeit sein, doch bei den übrigen Bildern hat jeder Kunde andere Vorstellungen. Gute Fotografen haben zwar ein Gespür für passende Fotomomente, doch die Bedürfnisse des Kunden haben stets Vorrang. Vielleicht wünscht man sich spezielle Bilder von der Ankunft, dem Hochzeitsbuffet oder der Abreise. All solche Wünsche müssen geäußert werden.
Sobald die Nachbearbeitung der Fotos abgeschlossen ist, wäre es ein feiner Zug, die Bilder im Internet zugänglich zu machen. Dafür kann eine gesonderte Webseite genutzt werden, aber auch ein Fotoalbum bei Online-Netzwerken wie StudiVZ wäre geeignet. Schließlich lässt sich einstellen, dass lediglich Freunde Einsicht in die Fotoalben haben. Selbst die Hochzeitsgäste, die in einer weit entfernten Stadt wohnen, können per Internet die Bilder betrachten und gegebenenfalls Abzüge bestellen.